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Sportliche Betätigung

Die Tatsache, dass insbesondere ein körperorientiertes Training von hoher Intensität die größte Wirkung beim Abbau von Angst und Stress hat, wurde durch eine Studie von Forschern an der University of Missouri-Columbia, USA, unter Leitung von Richard Cox belegt. Besonders bei Frauen wirkt sich ein Ausdauertraining sehr positiv aus.

Bei einer Panikattacke werden unnötige Energien und Stresshormone freigesetzt, die jedoch gar nicht abgerufen werden, wodurch der Körper ermüdet. Ein nicht trainierter, erschöpfter Organismus neigt jedoch schon bei kleinster körperlicher Belastung zu einer Überlastung des Kreislaufsystems. Durch eine regelmäßige sportliche Betätigung kann man die Stresshormone abbauen und gleichzeitig den gesamten Organismus stärken.

Dabei ist es völlig ausreichend, sich einmal in der Woche tüchtig anzustrengen, um das Herz-Kreislaufsystem ordentlich zu belasten. Man sollte jedoch langsam mit dem Training beginnen und sich nicht verausgaben, da der Körper sonst mit unangenehmen vegetativen Beschwerden reagieren könnte. Außerdem kann Sport auch ganz gezielt in gewissen Situationen, in denen man unter besonderer Anspannung steht, eingesetzt werden. Selbst in einer Panikattacke kann man mit Sport wirkungsvoll auf die Symptome Einfluss nehmen. Sport wirkt sehr schnell beruhigend und führt zu einer Entspannung, die danach noch einige Stunden anhält. Leider ist es meist so, dass Menschen, die unter Angststörungen leiden, sportliche Betätigungen meiden, da sie glauben, sich besonders schonen zu müssen, oder weil ihnen die Motivation dazu fehlt.